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PRAG ENTDECKEN von VoltaireOnline von
Birgit HolzerWenn du nach Prag fahren möchtest findest du hier einige Tipps, wie du nach Prag kommst, deinen Aufenthalt gestalten, wo du bleiben und wo du feiern kannst. WILLKOMMEN IN PRAG Plan öffentlicher Transportmittel in Prag Stadtplan von Prag Wie komme ich von A nach B ? Stadt der hundert Spitznamen Prag hat eine ganze Reihe Spitznamen: "Stadt an der Moldau", "Stadt der Hundert Türme", "goldenes Prag", das "Herz Europas". Schon seit vielen Jahrhunderten fasziniert die Stadt durch ihr Flair: Sie ist historisch und modern, romantisch und dynamisch zugleich. Mit seinen knapp 1,2 Millionen Einwohnern ist Prag Hauptstadt der Tschechischen Republik und das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum Böhmens. Die Moldau, die sich durch die Stadt schlängelt und von vielen Brücken überspannt ist, prägt das Stadtbild. Der Fluss war schon immer Inspirationsquelle für Maler, Poeten und Musiker, außerdem wichtig für Handel und Wirtschaft. Es werden Touren angeboten, mit der man die Stadt vom Schiff aus erkunden kann: Das erlaubt eine unvergleichbare Sicht auf zahlreiche historische Gebäude. Die
Teynkirche beim Altstädter Ring Märchenbauten und Moderne Anders als viele andere europäische Städte hat Prag im Laufe der Jahrhunderte kaum Zerstörung erlitten und auch den Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet überstanden. Daher ist ihr schönes architektonisches Erbe weitgehend erhalten geblieben: Hier stehen geballt zahlreiche Bauten aus allen Epochen: Gotik, Renaissance, Barock, Jugendstil, aber auch kubistische, funktionalistische und moderne Gebäude. Das gesamte Zentrum wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Doch die "märchenhaften" Bauten und verwinkelten Gassen machen nur einen Teil von der lebhaften Mischung aus. In kaum einer anderen Stadt des ehemaligen Ostblocks hat die Zeit so schnell Fuß gefasst wie hier. Das triste Grau der Fassaden ist verschwunden, heute präsentiert sich Prags Innenstadt mit neuen Cafés, Restaurants, Galerien und Geschäften. Prag hat viel zu bieten Dass Prag ein echter Touristenmagnet ist, hat noch mehr Gründe. Es hat eine lange kulturelle Tradition, als Stadt der Schriftsteller Franz Kafka und Egon Erwin Kisch. In den Gassen wimmelt es von Buchläden, Kunstgalerien und Antiquitätengeschäften, das ganze Jahr über finden viele kulturelle Veranstaltungen statt. Prag ist außerdem eine Blumenstadt mit vielen Parks und Grünflächen, wie dem Königsgarten auf der Prager Burg. Prag ist auch eine Stadt der Musik: Von Mitte Mai bis Anfang Juni findet hier jedes Jahr das Musikfestival "Prager Frühling" statt. Überall in den Straßen und auf den Plätzen wird Musik gemacht. Und nicht zuletzt ist es auch wegen seines relativ niedrigen Preisniveaus eines der beliebtesten Reiseziele für Rucksacktouristen mit schmalem Geldbeutel. Willst du den Touristenschwärmen aus dem Weg gehen (was dir in dieser Stadt allerdings nie ganz gelingen kann!), dann kommst du am besten zu Beginn des Frühjahrs oder im Spätherbst. Die Stadtteile Prag lässt sich in fünf Stadtteile gliedern: Hradcany (Burgvorstadt) und Mála Strana (Kleinseite) westlich der Moldau, Staré Mesto (Altstadt), das Josefov-Ghetto (jüdisches Viertel) und Nové Mesto (Neustadt) östlich davon. Die unmittelbar an das Areal der Burg anschließende Burgvorstadt ist die eigentliche Wiege Prags und geprägt von herrschaftlichen Prunkbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Auch in der Kleinseite stehen wuchtige Palais im Renaissance- und Barockstil; zwischen den beeindruckenden Bauten und in den mittelalterlichen Straßen scheint die Zeit still gestanden zu sein. Rechts der Moldau liegt das vitalste Viertel Prags: Die Altstadt mit ihrem Gassengewirr. Vor allem um das Rathaus herum gibt es viele gemütliche Weinstuben und Restaurants. Nördlich davon liegt die Josefstadt, das jüdische Viertel. Obwohl vom ehemaligen Ghetto inzwischen nicht mehr viel übrig ist und moderne Bauten die Straßen säumen, erinnern noch viele Synagogen an die Geschichte des Viertels. Die Neustadt im Süden ist der größte Stadtteil und wird bestimmt von drei riesigen Plätzen, die Karl IV. im 14. Jahrhundert angelegt hat. |