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STRAßBURG von VoltaireOnline.eu
par Johannes (journaliste-stagiaire d Munich à VoltaireOnline):
Hier findest Du viele Tipps und Tricks, was man in Straßburg sehen und machen sollte.


STRAßBURG : Geschichte

galeries photos de Strasbourg:
1 2 3 4 5

Von den Römern bis zu den „Straßburger Eiden“
Bereits 12 v. Chr. existiert ein erstes römisches Kastell mit Namen Argentoratum an der Stelle des heutigen Straßburg. Im 5. Jahrhundert nach Christus wird die Stadt nacheinander von den Alemannen und den Hunnen Attilas überrannt. Im Jahr 496 kommt die Siedlung zum Frankenreich unter Chlodwig I., der zehn Jahre später schließlich die Alemannen erfolgreich schlägt.


Mit den „Straßburger Eiden“ verbünden sich 842 zwei Enkel Karl des Großen, Ludwig der Deutsche und Karl der Kahle, gegen ihren weiteren Bruder Lothar. Der Vertrag ist sowohl in altfranzösisch als auch in althochdeutsch geschrieben und begründet so die sprachliche Teilung der Ost- und Westfranken. 870 bekommt Ludwig der Deutsche schließlich das Elsass.

Straßburg im Hochmittelalter
Der Bau des Straßburger Münster wird 1176 begonnen und wird sich über vier Jahrhunderte hinziehen. Ab 1262 übernehmen die Handwerker das Sagen in der Stadt, nachdem sie in der Schlacht von Hausbergen die bischöfliche Armee geschlagen haben. Mitte des 14. Jahrhunderts schaffen sie auch einen Rat mit einem Amtsmeister an der Spitze. 1439 wird dann die Kathedrale endgültig fertig gestellt. Ende des 15 Jahrhunderts bekommt die Stadt eine neue Verfassung, die bis zur französischen Revolution in Kraft bleiben wird.


Von der Reformation zur Revolution 1789
Mit der Anschlagung der Lutherschen Thesen 1518 erreicht die Reformation das Elsass. 1529 wird ganz Straßburg dann evangelisch. Das Münster bleibt protestantisch bis 1681.
1604 kommt es beim Krieg der Bischöfe infolge der Reformation zu einem endgültigen Sieg des katholischen Karl von Lothringen. Nach kurzer Belagerung lässt 1681 der Sonnenkönig Ludwig XIV. Straßburg besetzen und verleibt sie seinem Königreich ein. Sein Nachfolger, Ludwig XV., wird noch begeistert in Straßburg empfangen. Im Jahre der französischen Revolution jedoch wird auch in Straßburg das Rathaus geplündert.
19. Jahrhundert
Nachdem Napoleon Anfang des 19. Jahrhunderts ganz Europa erobert hatte, wurde Straßburg in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts wieder deutsch: nach der Niederlage der Franzosen im Krieg von 1870/71 wurde es die Hauptstadt des Reichslandes Elsass-Lothringen.


20. Jahrhundert
Im letzten Jahrhundert setzt sich die abwechslungsreiche Geschichte der Stadt fort. Nach der deutschen Niederlage 1918 gehört Straßburg wieder zu Frankreich. Nach dem Ausbruch des 2. Weltkriegs 1939 evakuieren die Franzosen vor dem Angriff der Deutschen die Straßburger Bevölkerung in südlicher Teile des Landes. Ein Jahr später wird Frankreich schließlich besetzt und das Elsass annektiert. Die Bevölkerung kehrt nach Straßburg zurück. Bis 1944 bleiben die deutschen Besatzer. Dann wird Straßburg und das Elsass von den Truppen unter Général Leclerc befreit.

Straßburg im Herzen Europas

Mit der Entscheidung des 1949 gegründeten Europarates, seine Sitzungen in Straßburg zu halten, bekommt die Stadt eine neue wichtige Stellung zuerkannt.
30 Jahre später finden zum ersten Mal die Wahlen zum Europaparlament statt. Das Parlament tagt zum ersten Mal 1979 unter der Präsidentschaft von Louise Weiss in Straßburg.
1992 fällt die Entscheidung, Straßburg endgültig zum Sitz des Europaparlaments zu machen. Seit 1998 finden die Debatten im neuen Parlamentsgebäude statt.