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DIE PERLMUTTERFARBE :

Darsteller: Markus Krojer, Dominik Nowak, Zoë Mannhardt, Benedikt Hösl, Thomas Wittmann, Brigitte Hobmeier, Josef Hader, Johannes Silberschneider, Sigi Zimmerschied, Gustav-Peter Wöhler Regie: Marcus H. Rosenmüller Drehbuch: Marcus H. Rosenmüller und Christan Lerch nach dem gleichnamigen Roman von Anna Maria Jokl Produzenten: Robert Marciniak Uli Aselmann.
INTERVIEW MIT MARKUS KROJER:


Markus KROJER ©constantin Film
Markus, du hast ja seit deinem ersten Film „Wer früher stirbt, ist länger tot“ schon ein paar weitere Dreharbeiten mitgemacht. Wie hast du den zweiten Dreh mit Marcus H. Rosenmüller erlebt?
Wie das ist, wenn man vor der Kamera steht, wusste ich ja schon. Ich war weniger aufgeregt. Es war schon stressig, aber auch gemütlich, weil man sich wie in einer Familie fühlt. Wir alle haben sehr viel zusammen gelacht. Und die Betreuer, die uns unterhalten haben, wenn wir Pausen hatten, waren so was wie die Ersatzeltern...
©constantin Film
Wie war das, wenn ihr gedreht habt: Hast du auch mal nach einem Take zu Rosenmüller gesagt: „Ich würd’s gern noch mal machen“?
Wir machen, bevor wir drehen, immer Proben und versuchen, das so gut wie möglich darzustellen, und manchmal hat’s auch gleich beim ersten Mal geklappt. Aber manchmal war mir was aufgefallen, was mir nicht so gefallen hat. Dann haben wir noch einen Durchgang gemacht.
©constantin Film
Was findest du besonders toll an der Zusammenarbeit mit Rosenmüller?
Der Rosi will schon sein Zeug fertigmachen, das ist ganz klar. Aber er ist ganz selten schlecht drauf, und bei ihm ist es echt selten, dass es so richtig Druck macht. Es macht eigentlich immer Spaß. Er ist schon ein Erwachsener, aber in dem Sinne ist er auch ein bisschen kindisch, wenn er mit dem Kameramann Quatsch macht und wir dann lachen müssen.
©constantin Film
Wie hast du dich mit anderen Kindern verstanden?
Wir waren vorm Dreh zwei Wochen in einer Jugendherberge zur Vorbereitung, und das war lustig. Du lernst halt die ganzen anderen Schauspieler kennen, auch die Erwachsenen, und die sind immer total nett. Wir haben uns gegenseitig den Text abgefragt und so. Man versteht sich total gut mit denen, zwei Monate ist man von früh bis spät die ganze Zeit
zusammen – das wächst sehr schnell zusammen. Und es ist ganz komisch, wenn das dann nach dem Dreh ganz plötzlich vorbei ist. Aber zu manchen behält man auch danach noch Kontakt.
Hast du beim Dreh dir auch Sachen von den Erwachsenendarstellern abgeschaut?
Schon; vor allem ist mir aufgefallen, dass die meisten halt einen eigenen Stil haben. Und deshalb werden sie ja auch genommen; es gibt halt immer einen, der am besten zu der Rolle passt.
©constantin Film
Ist das eine andere Art von Freundschaft als du sie mit deinen Freunden zuhause hast?
Das ist natürlich schon was anderes, weil es länger geht. Meine Freunde sind schon hauptsächlich aus der Klasse, die meisten wohnen auch in der Nähe und wir treffen uns nachmittags und machen was zusammen.
Gibt es in deiner Klasse ähnliche Typen wie die in die Perlmutterfarbe?
Es gibt ganz verschiedene Typen in der Klasse: Lustige, Klügere, Dümmere, einen Erfinder... Aber es ist eben eine richtige Klassengemeinschaft.
©constantin Film
Es ist aber schon eher so, dass die Jungs nur mit Jungs und die Mädchen nur mit Mädchen befreundet sind?
Es gibt immer wieder vereinzelt so Geschichten, aber im Prinzip schon. Ich denke, das wird sich nächstes Jahr ändern: Ab der Zehnten ist Tanzkurs, da ist Abschlussball 2009. Das ist natürlich freiwillig, aber es machen doch alle mit.
Du hattest neben den Dreharbeiten ja auch noch Schulaufgaben zu machen – wie hat das funktioniert?
Die Dreharbeiten waren ja in der Schulzeit, da habe ich natürlich auch Stoff verpasst. Aber von einem meiner Freunde habe ich das ganze Schulzeug bekommen, was gut funktioniert hat. Ich hab’ mich nicht verschlechtert, eher noch verbessert.
©constantin Film
Kannst du dir vorstellen, später einmal Schauspieler von Beruf zu werden?
Schauspielerei kommt schon in Frage. Aber es ist halt selbstständig und von Aufträgen abhängig, da ist man nicht angestellt und hat kein festes Einkommen. Es gibt nicht viele, die wirklich von der Schauspielerei hauptberuflich leben können, aber es macht total viel Spaß und ich würd’s gern probieren. Andere Sachen, die mit Musik zu tun haben, als Musiklehrer oder auch als Komponist, kann ich mir auch vorstellen - auf jeden Fall was Kreatives.
Das sehen deine Eltern auch so?
Die haben schon nichts dagegen; sie haben das immer unterstützt. Meine Mama ist auch sehr künstlerisch: Sie hat eine eigene Musikschule und tritt auch mit einem Musikkabarett auf.
BIOGRAPHEN - DARSTELLER
Markus Krojer (Alexander)
©constantin Film
Markus Krojer wurde 1994 geboren. Seit 2003 ist er Mitglied im Theaterverein seiner Heimatstadt Mainburg in Niederbayern, wo er 2006 in der Hauptrolle des Weihnachtsmärchens „Harry und Philly – zwei Erdmännchen im Elfenwald“ zu sehen war. Die Rolle des Sebastian in Marcus H. Rosenmüllers „WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER
TOT“ im gleichen Jahr war sein erster Kino-Part, mit dem er sich gleich in die Herzen des Publikums spielte. Der mit vielen Preisen ausgezeichnete Film brachte es nach seinem Start im August 2006 auf 1,8 Millionen Besucher. Inzwischen stand er außerdem für zwei TVProduktionen vor der Kamera: im Fernsehfilm „Rettet die Weihnachtsgans“ (2006) an der Seite von Christian Tramitz und in „Hilfe, meine Schwester kommt“ (2008) mit Michael Fitz und Jule Ronstedt. DIE PERLMUTTERFARBE markiert seine zweite Hauptrolle für Regisseur Marcus H. Rosenmüller.
Filmografie – Markus Krojer (Auswahl)
Filmtitel Regie
2009 DIE PERLMUTTERFARBE Marcus H. Rosenmüller
2008 HILFE, MEINE SCHWESTER KOMMT (TV) Dirk Regel
2006 RETTET DIE WEIHNACHTSGANS (TV) Jörg Grünler
WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT Marcus H. Rosenmüller
Zoë Mannhardt (interview)


©constantin Film
Zoë Mannhardt, 1996 geboren, spielte 2006 als Fli Fla von den „wilden Biestern“ in dem Film DIE WILDEN KERLE 3 ihre erste Rolle. Mannhardts große Leidenschaft gilt den Pferden und dem Reiten. Nur logisch, dass sie für die Rolle der Emma in Detlev Bucks Verfilmung von Cornelia Funkes Bestseller HÄNDE WEG VON MISSISSIPPI ausgewählt wurde. Der Film wurde mit dem „Goldenen Spatz“ des Deutschen Kinder-Film & Fernseh-Festivals in Gera, mit dem Bayerischen Filmpreis 2007 und der Lola 2007 als Bester Jugendfilm ausgezeichnet. In DIE PERLMUTTERFARBE spielt Zoë Mannhardt das Mädchen Lotte.
Filmografie – Zoë Mannhardt (Auswahl)
Filmtitel Regie
2009 DIE PERLMUTTERFARBE Marcus H. Rosenmüller
2007 HÄNDE WEG VON MISSISSIPPI Detlev Buck
2006 DIE WILDEN KERLE 3 Joachim Masannek

©constantin Film