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Regie: DANY BOON Schauspieler: BENOÎT POELVOORDE – KARIN VIARD – FRANÇOIS DAMIENS – JULIE BERNARD – BOULI LANNERS – LAURENT GAMELON – ERIC GODON – ZINEDINE SOUALEM – BRUNO LOCHET

BIOGRAFIE VON DANY BOON:
I ©PROKINO Filmverleih GmbH
Der erste gemeinsame Einsatz der mobilen belgisch-französischen Sondereinheit bestehend aus Ruben (Benoît Poelvoorde) und Mathias (Dany Boon) ist noch gekennzeichnet von grenzübergreifenden Missverständnissen.

Dany Boon erblickte 1966 als Sohn eines aus Algerien stammenden Fernfahrers und Boxers und einer französischen Hausfrau das Licht der Welt, in Armentières in der Region Nord-Pas-de-Calais. Sein bürgerlicher Name ist Daniel Hamidou. Seiner frühen Begeisterung fürs Malen und Zeichnen folgend, studierte er zunächst an einer Kunsthochschule in Belgien. Mit 17 Jahren schrieb er sein erstes Stück und entdeckte sein darstellerisches Talent. Als er 1989 nach Paris ging, führte er dort seine Sketche auf der Straße auf, verdiente sein Geld jedoch vor allem als Grafiker bei einer Trickfilmfirma. Parallel besuchte er die renommierte Schauspielschule Cours Simon. Schon früh unterhielt er das Publikum mit Anspielungen auf seine Herkunft und durch die Verwendung seines heimatlichen Dialekts, des Sch’ti; die Figur des sympathischen Proleten aus dem Norden hat er über die Jahre perfektioniert und zu seinem Markenzeichen gemacht. Er spielte auf zahlreichen Festivals, und mit zunehmendem Erfolg wuchs auch sein Programm. 1992 trat er als Comedian erstmals im Fernsehen auf.
©PROKINO Filmverleih GmbH
Ein hitziges Gefecht: Mathias Ducatel (Dany Boon, rechts) will sich die Anfeindungen seines belgischen "Kollegen" Ruben (Benoît Poelvoorde, links) am Grenzposten nicht mehr gefallen lassen.

Bald füllte er mit seinen One-Man-Shows ganze Theatersäle. Erste Filmangebote gingen ein. Zudem schrieb Dany Boon das Theaterstück „La vie de chantier“. 2003 heiratete er Yaël Harris und konvertierte zum Judentum. Mit 600.000 verkauften Exemplaren der DVD seines komplett im Dialekt gesprochenen Showprogramms „Dany Boon à s’baraque et en ch’ti“, das allerdings französisch untertitelt wurde, brach er im selben Jahr erstmals alle Rekorde. 2005 avancierte er durch seine Nebenrolle des Ponchel in Christian Carions Film „Joyeux Noël“ endgültig zum Star in Frankreich. Er spielt darin den Gehilfen eines Leutnants im Ersten Weltkrieg, der Sch’ti spricht. Carions Film wurde für den Oscar® als Bester ausländischer Film nominiert und zog 2006 mit gleich sechs Nominierungen in die Endausscheidung um die Césars ein. Dany Boon war als Bester Nebendarsteller nominiert, wurde jedoch von Kad Merad geschlagen, der den Preis für seine Rolle in „Keine Sorge, mir geht’s gut“ („Je vais bien, ne t’en fais pas“) bekam.
©PROKINO Filmverleih GmbH
Mathias Ducatel (Dany Boon, vorne) und Ruben Vandevoorde (Benoît Poelvoorde) auf gemeinsamer Mission.

2006 wirkte Dany Boon in Francis Vebers Komödie „In flagranti – Wohin mit der Geliebten?“ („La doublure“) mit und wurde für seine Rolle des Richard erneut für den César als Bester Nebendarsteller nominiert. In Patrice Lecontes „Mein bester Freund“ („Mon meilleur ami“) war er 2006 an der Seite von Daniel Auteuil zu sehen. Im selben Jahr adaptierte Dany Boon sein Stück „La vie de chantier“ fürs Kino; die daraus entstandene Komödie „La maison du bonheur“ war zugleich seine erste Filmregie. Durch den phänomenalen Erfolg seines zweiten Films, “Willkommen bei den Sch’tis“, stieg Dany Boon endgültig in die Riege der gefragtesten und bestbezahlten französischen Filmemacher auf. 2009 stand er an der Seite von Karin Viard und Emmanuelle Seigner für Danièle Thompsons „Affären à la Carte“ („Le code a changé“) vor der Kamera, danach wirkte er in Jean-Pierre Jeunets neuem Film „Micmacs – Uns gehört Paris!“ („Micmacs à tire-larigot“) mit. Neben der Arbeit an seinem neuen Film hatte er einen kleinen Gastauftritt in Luca Minieros „Willkommen im Süden“ („Benvenuti al Sud“), dem italienischen Remake von „Willkommen bei den Sch’tis“. Das amerikanische Remake, dessen Rechte Will Smith sich frühzeitig gesichert hat, ist derzeit noch in der Entwicklung. Filmografie (Auswahl)
ALS DARSTELLER:
© 2011 PROKINO Filmverleih
Eine grenzenlose Liebe: Mathias (Dany Boon) ist glücklich mit Louise (Julie Bernard).
1997 Amour, travail, santé
Regie: Antoine Lepoivre
Paroles d’hommes
Regie: Philippe Le Dem
Le déménagement
Regie: Olivier Doran
1998 Liebe auf den sexten Blick (Bimboland)
Regie: Ariel Zeitoun
2004 Pédale dure
Regie: Gabriel Aghion
2005 Joyeux Noël
Regie: Christian Carion
©PROKINO Filmverleih GmbH
Mathias Ducatel (Dany Boon) ist fest entschlossen zu heiraten. Wäre da nur nicht die belgische Familie der Braut, denn die Vandevoordes hassen Franzosen....
2006 In flagranti – Wohin mit der Geliebten? (La doublure)
Regie: Francis Veber
La maison du bonheur
Regie: Dany Boon
Mein bester Freund (Mon meilleur ami)
Regie: Patrice Leconte
2008 Willkommen bei den Sch’tis (Bienvenue chez les Ch’tis)
Regie: Dany Boon
Auf der anderen Seite des Bettes (De l'autre côté du lit)
Regie: Pascale Pouzadoux
©PROKINO Filmverleih GmbH
Ruben (Benoît Poelvoorde) und Mathias (Dany Boon) noch auf dem besten Wege zur gelungenen belgisch-französischen Völkerverständigung. Ruben (Benoît Poelvoorde) und Mathias (Dany Boon) noch auf dem besten Wege zur gelungenen belgisch-französischen Völkerverständigung.
2009 Affären à la Carte (Le code a changé)
Regie: Danièle Thompson
Micmacs – Uns gehört Paris (Micmacs à tire-larigot)
Regie: Jean-Pierre Jeunet
2010 Willkommen im Süden (Benvenuti al Sud)
Regie: Luca Miniero
NICHTS ZU VERZOLLEN (Rien à déclarer)
Regie: Dany Boon
2012 Asterix bei den Briten (Astérix et Obélix: God Save Britannia)
Regie: Laurent Tirard
ALS REGISSEUR:
2006 La maison du bonheur
2008 Willkommen bei den Sch’tis (Bienvenue chez les Ch’tis)
2010 NICHTS ZU VERZOLLEN (Rien à déclarer)